Grönland

„Wir wollen keine Dänen sein, aber auch keine Amerikaner“

Donald Trump greift nach Grönland, das strategisch und wirtschaftlich von großer Bedeutung ist. Die Insel kaufen? So einfach geht das nicht, dem steht das Selbstbestimmungsrecht der Völker entgegen. In Grönland einmarschieren? Dann stellt sich die Frage, ob in Nato und EU der Bündnisfall ausgerufen wird.

von
Ella Daum
Ella Daum
Veröffentlicht am 07.04.2026
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Im Jahr 1951 unterzeichneten die Vereinigten Staaten ein Abkommen mit Dänemark, in dem sie sich verpflichteten, Grönland bei Angriffen zu beschützen.1 Heute geht die Gefahr vom Beschützer selbst aus: Donald Trump will den USA Grönland einverleiben. Interesse an der Insel bekundete der amerikanische Präsident bereits in seiner ersten Amtszeit, nun jedoch seien Besitz und Kontrolle „im Interesse der nationalen Sicherheit und der weltweiten Freiheit (...) absolut notwendig“.2 Sein ältester Sohn Donald jr. reiste bereits Anfang Januar in die Hauptstadt Nuuk, angeblich rein privat. Dort wurde er von jubelnden Trump-Fans mit „Maga“-­Kappen empfangen – möglicherweise reine „Statisten“, denen für ein paar PR-Fotos und -Videos ein Essen im Sternehotel versprochen worden war.3

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