Zivile Seenotrettung
Wie Andi Scheuer Seenotrettung behindert
Veröffentlicht am 19.02.2026
Das Rettungsschiff Alan Kurdi der zivilen Rettungsorganisation Sea-Eye wurde im Mai für sieben Wochen von italienischen Behörden im Hafen von Palermo festgesetzt. Der Grund: zu wenige Toiletten an Bord. Auch ein Schiff von Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée sollte nicht mehr auslaufen dürfen. Ein italienischer Staatsanwalt wollte das Boot beschlagnahmen, weil der Abfall auf Deck nicht korrekt getrennt wurde – die Kleidung von aus dem Meer geretteten Menschen müsse als »toxischer Müll« ausgewiesen werden.1