Grüner Wasserstoff aus Namibia

Von Saubermännern und unsauberer Energie

Eine neue Wasserstoffindustrie in Namibia soll die Energiewende in Deutschland voranbringen. Doch die Bundesrepublik hat noch nicht die Voraussetzungen für faire Beziehungen geschaffen und es droht eine Wiederholung der Kolonialgeschichte. Kann eine Beziehung auf Augenhöhe zustande kommen?

Veröffentlicht am 06.01.2026
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Im Westen Namibias liegt die Zukunft der Energieerzeugung. Im Tsau | Khaeb-Nationalpark, in der Nähe der Küstenstadt Lüderitz, soll bis zum Jahr 2030 auf 4.000 Quadratkilometern ein neues Projekt realisiert werden: Hyphen – eine Produktionsstätte für „grünen“ Wasserstoff, hergestellt mithilfe von Sonnen- und Windenergie.1 Geplant ist ein kombiniertes Solar- und Windkraftwerk mit einer Leistung von sieben Gigawatt (GW), das während der Bauphase rund 15.000 und langfristig 3.000 Arbeitsplätze schaffen soll.2 Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 18,7 GW an erneuerbarer Energie an Land neu installiert (16,2 GW Photovoltaik, 2,5 GW Wind).3

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