Vertreibungspolitik gegen Indigene in Nordamerika
Als die Europäer um 1500 nach Nordamerika gelangten, umfasste die indigene Bevölkerung je nach Schätzung zwischen 7 und 15 Millionen Menschen.1 400 Jahre später waren es in Kanada noch etwa 125.000 und in den USA 237.000.2 Dieser radikale Bevölkerungsrückgang wurde unter anderem von zahlreichen Epidemien verursacht: Die Einwanderer schleppten Krankheiten ein, auf die das Immunsystem der Ureinwohner nicht eingestellt war. Doch er steht auch mit einer gezielten Vertreibungspolitik in Verbindung.
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