Kolonialismus

Vertreibungspolitik gegen Indigene in Nordamerika

Während der Kolonisierung Nordamerikas grenzten die Europäer die ansässige Bevölkerung systematisch aus: Sie siedelten die indigenen Völker in unbewohnte Landstriche um, verboten ihre kulturellen Praktiken und misshandelten ihre Kinder. Die Spätfolgen sind noch heute zu beobachten und hängen einer neuen Studie zufolge auch mit der Ausrottung eines bestimmten Tieres zusammen.

von
Alexander Fürniß
Alexander Fürniß
Veröffentlicht am 26.04.2026
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Als die Europäer um 1500 nach Nordamerika gelangten, umfasste die indigene Bevölkerung je nach Schätzung zwischen 7 und 15 Millionen Menschen.1 400 Jahre später waren es in Kanada noch etwa 125.000 und in den USA 237.000.2 Dieser radikale Bevölkerungsrückgang wurde unter anderem von zahlreichen Epidemien verursacht: Die Einwanderer schleppten Krankheiten ein, auf die das Immunsystem der Ureinwohner nicht eingestellt war. Doch er steht auch mit einer gezielten Vertreibungspolitik in Verbindung.

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