Mülltrennung

Schlechter als gedacht

Deutschland sieht sich gerne als Weltmeister in Sachen Mülltrennung, das getrennte Sammeln läuft aber gar nicht mal so gut. Laut einer Analyse des Umweltbundesamtes landet viel Abfall in der falschen Tonne. Die Mülltrennung in Deutschland könnte effektiver sein, wenn Kommunen und Verbraucher sich darauf einließen.

Veröffentlicht am 02.11.2020
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Den größten Anteil am Restmüll hat der Biomüll. Um das herauszufinden, ließ das Umweltbundesamt von 2017 bis 2019 den Inhalt von umgerechnet mehr als 2.800 Restmülltonnen von Hand sortieren.1 Durch die Stichprobe weiß es nun sehr gut, wo in Deutschland was in der Tonne landet. 39,3 Prozent des untersuchten Mülls – gemessen am Gewicht – könnte in die Biotonne. Der eigentliche Restmüll macht nur 32,6 Prozent aus.2 Warum das Bundesamt das wissen wollte? Je besser die verschiedenen Inhaltsstoffe voneinander getrennt werden, desto einfacher ist ihre Aufbereitung. Mischungen eignen sich oft nur noch für die Müllverbrennungsanlage. Fast ein Drittel des Mülls aus deutschen Haushalten wird verbrannt.3

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