MEDIENSELBSTKONTROLLE

Schlaglichter der Geschichte des Deutschen Presserates

Ende der Siebzigerjahre weigerten sich einige Medien, Rügen des Presserats für schwere Verstöße gegen ethische Standards abzudrucken – dies führte Anfang der Achtzigerjahre im Rat zu einem internen Zerwürfnis. Einige Jahre nach der Beilegung des Streits blamierten sich Journalisten hierzulande mit der Berichterstattung über eine Geiselnahme – mit Folgen.

Veröffentlicht am 01.04.2024
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Die heutige Kernaufgabe des Presserats ist die Prüfung von Beschwerden. Seit 2009 sind es durchschnittlich knapp 2.000 pro Jahr.1 Jeder Bürger, der Verstöße gegen den Pressekodex feststellt, kann schriftlich oder online Beschwerde einreichen. Sie können Print- und Onlinemedien betreffen, seien es Tages- oder Wochenzeitungen, Boulevardmedien, Presseagenturen oder Zeitschriften – selbst der Playboy hat schon mal eine Rüge bekommen. Tagesschau.de, Deutschlandfunk, oder RTL beispielsweise aber nicht, weil für deren Verfehlungen die Landesmedienanstalten und Rundfunkräte zuständig sind.

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