Mittelalter

Schach gegen Vorurteile

Im geistigen Wettkampf zählte vor allem das Können der Einzelnen.

Veröffentlicht am 28.06.2026
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Nichtweiße Menschen wurden im Mittelalter häufig als ihren weißen Mitmenschen untergeordnet oder als exotische Figuren dargestellt. Das Schachspiel bildete jedoch eine bemerkenswerte Ausnahme. In mittelalterlichen Texten und Schachdarstellungen treten Menschen aus Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Europa als gleichwertige Gegner gegeneinander an. Beim Schachspiel konnten Hautfarbe oder soziale Stellung in den Hintergrund treten, während das Können der Spielenden im Mittelpunkt stand. Dadurch konnten auch Nicht-Europäer als kluge Strategen gelten und den Sieg davontragen.

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