Gruppe S.

Die rechtsterroristische Tradition in Deutschland

Der NSU ist kein Einzelfall. Sowohl vor dessen mörderischen Treiben als auch danach gehörten und gehören rechtsterroristische Gruppen zum bundesdeutschen Alltag.

Veröffentlicht am 25.04.2021
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Rechtsterroristen treiben in der Bundesrepublik ihr Unwesen. Das ist spätestens seit der Mordserie des NSU auch denjenigen klar geworden, die die Gefahr, der sich die Demokratie von rechts ausgesetzt sieht, für gewöhnlich verharmlosen. 

Allein in den vergangenen fünf Jahren wurden mehrere Vereinigungen ausgehoben, die mehr oder weniger durchdacht den politischen und gesellschaftlichen Umsturz herbeiführen wollten. Eine dieser Gruppen ist die von den Ermittlern nach einer der Führungspersonen benannte “Gruppe S.”, gegen die Mitte April in Stuttgart Stammheim der Prozess eröffnet wurde. Zwölf Männer sind angeklagt. Der Vorwurf: Bildung einer terroristischen Vereinigung. Die Gruppe habe laut Anklage mithilfe von Anschlägen einen Bürgerkrieg provozieren und die Demokratie abschaffen wollen.1

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