Rechtsextreme Munitionsdiebstähle
Jahrelanges Behördenversagen
Veröffentlicht am 27.01.2026
Über 55.000 Schuss Munition und zwei Dutzend Schusswaffen fand das Bundeskriminalamt bei Marko G., einem langjährigen SEK-Präzisionsschützen aus Mecklenburg-Vorpommern. Zum Zeitpunkt der Hausdurchsuchung ist G. Polizist – und außerdem Gründer sowie Administrator der rechtsextremen Chatgruppe »Nordkreuz«. Eines Netzwerks, dessen Mitglieder Pläne schmieden, politische Gegner zu ermorden – und sich auf einen »Tag X« vorbereiten, an dem etwa durch Naturkatastrophen oder einen geplanten rechten Putsch die staatliche Ordnung zusammenbrechen werde.1