Präsidentschaftswahl in El Salvador

Gangs, Korruption und die Hoffnung auf Neuanfang

Der 37-jährige Nayib Bukele ist neuer Präsident El Salvadors. Besonders daran: Er ist der erste Präsident, der nicht den beiden großen Parteien angehört, die sich schon im salvadorianischen Bürgerkrieg gegenüberstanden. Bukeles Anhänger verbinden mit ihm die Hoffnung auf ein Ende von Gewalt und Korruption.

Veröffentlicht am 06.02.2019
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Der salvadorianische Bürgerkrieg (1979-1992) war ein Stellvertreterkrieg innerhalb des Kalten Kriegs. Die sozialistische Guerillabewegung “Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional” (FMLN)1 kämpfte - unterstützt durch Kuba und die Sowjetunion - gegen die rechte Militärjunta, die wiederum von der USA gefördert wurde. Der damalige US-Außenminister Alexander Haig erklärte El Salvador 1981 zum “Testfall” des Kalten Kriegs.2 Über 70.000 Menschen fielen dem Bürgerkrieg zum Opfer, bis 1992 ein Friedensvertrag zustande kam. UN und katholische Kirche hatten zwischen den Konfliktparteien vermittelt.

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