Gleichstellung

Frauenquote in afrikanischen Parlamenten

In Ruanda sind fast zwei Drittel der Parlamentsmitglieder weiblich. Der Frauenanteil ist in den meisten afrikanischen Ländern hoch. Grund dafür ist die Frauenquote. Sorgt das auch für mehr Gleichberechtigung?

Veröffentlicht am 17.12.2019
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Was in Deutschland lediglich diskutiert und nur schrittweise verändert wird, ist in den meisten afrikanischen Ländern bereits heute Realität: eine Frauenquote im Parlament. Seit Ende der 90er-Jahre wollen viele afrikanische Regierungen mehr Frauen in ihren Parlamenten. Die Frauenquote, die in fast allen afrikanischen Staaten eingeführt wurde, sollte den Frauenanteil in den Parlamenten deutlich steigern. Mit Erfolg. Am höchsten ist er in Ruanda: 61,3 Prozent (2018); dahinter liegen der Senegal (42,7 Prozent), Südafrika (42), Namibia (41,3) und Mosambik (39,6).1 Im Vergleich dazu sind die Anteile in europäischen Staaten deutlich niedriger. Im deutschen Bundestag liegt der Frauenanteil beispielsweise bei nur 30,7 Prozent. Selbst in Schweden, das in vielerlei Hinsicht als vorbildhaft gilt, beträgt der Frauenanteil mit 43,6 Prozent weniger als in Ruanda.2

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