Syrien

Erdoğans Krieg und Trumps Beitrag

Seit Jahren droht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan dem kurdisch geprägten Nordosten Syriens mit der Invasion – nun haben die USA ihm grünes Licht gegeben. Ein türkischer Angriffskrieg könnte die gesamte Demografie der Region verändern und dem “Islamischen Staat” die Chance auf ein Comeback bereiten.

Veröffentlicht am 07.10.2019
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Die Vereinigten Staaten machen den Weg frei für eine türkische Invasion im Nordosten Syriens. Das verkündete das Weiße Haus Sonntagnacht. Die Meldung folgte auf ein Telefonat zwischen Donald Trump und seinem Amtskollegen Erdoğan und stellt eine drastische Wende in der amerikanischen Syrienpolitik dar. Die US-Truppen hatten bisher als Schutzmacht der “Autonomen Verwaltung Nordostsyriens” agiert, einem selbstverwalteten Gebiet, das etwa 30 Prozent des syrischen Territoriums umfasst. Schon mehrfach hatte Trump erklärt, seine Soldaten abziehen zu wollen. Bislang konnten ihn seine Generäle und Berater jedoch davon abhalten. Nun sollen die Soldaten aus der “unmittelbaren Gegend” verschwinden, in die Ankara einmarschieren will.1 Die Frage ist nun, wie weit die USA die Türkei vorrücken lassen werden.

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