Ländervergleich

Absaufen oder investieren?

Alle Küstenländer Europas sind vom Anstieg des Meeresspiegels betroffen – allerdings bereiten sie sich unterschiedlich darauf vor. Manche lassen kleine Orte bewusst absaufen, andere siedeln Dörfer um.

Veröffentlicht am 12.11.2021
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Um einen jährlichen Meeresspiegelanstieg von drei Millimetern auszugleichen, müsste jeder Mensch den Meeren ein Glas Wasser pro Minute entnehmen1. Aber bereits seit 1993 liegt der durchschnittliche Anstieg bei über drei Millimetern pro Jahr2. Und der Meeresspiegel wird in den kommenden Jahren noch stärker ansteigen – und damit ein zunehmendes Problem für niedrig gelegene Küstengebiete, also Regionen knapp ober- oder unterhalb des Meeresspiegels. Das betrifft vor allem Menschen, die bis zu 50 Kilometer im Landesinneren leben. In Europa sind das 200 Millionen – also über ein Viertel der europäischen Bevölkerung. Die Mehrheit dieser Menschen lebt in den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien und Russland.3 Ihnen drohen bei einem hohen Anstieg drastisch veränderte Lebensumstände. 

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