Mindestens 34 Milliarden Euro wird die Gasumlage bis 2024 nach aktuellen Berechnungen von Trading Hub Europe kosten. Während die Unternehmen davon zehn Prozent selbst tragen müssen, kommt der größte Teil, nämlich rund 30,6 Milliarden Euro, von den Gaskund:innen. Diese Summe soll gewährleisten, dass die Unternehmen auch bei erhöhten Beschaffungskosten weiterhin Gas beziehen können, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Mittlerweile ist auch die ungefähre Verteilung der Gelder bekannt. Demnach gehen knapp 90 Prozent der Summe an nur zwei Unternehmen: Uniper und die SEFE GmbH (ehemals Gazprom Germania). WinGas als Tochtergesellschaft der SEFE GmbH wird an deren Anteil beteiligt.1 Die übrigen acht Unternehmen teilen sich die Restsumme, immerhin noch knapp 3,06 Milliarden Euro.2 RWE hatte sich zwar vorsorglich auf die Liste setzen lassen, plant nach eigenen Angaben aber derzeit nicht, Gelder zu beantragen3.
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