Offiziersausbildung

Zwischen Studium und Einsatzerfahrung

Brauchen deutsche Offiziere mehr Allgemeinbildung oder mehr Praxiserfahrung? Dieter H. Kollmer argumentiert anhand eines historischen Rückblicks, warum es fahrlässig bis gefährlich ist, die geistige Schulung von Offizieren zu vernachlässigen.

Veröffentlicht am 16.06.2015
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Vereinzelte Entgleisungen im Umfeld der Bundeswehr1 haben wiederholt in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckt, um die Allgemeinbildung und historischen Kenntnisse im Offizierskorps der deutschen Bundeswehr sei es nicht besonders gut bestellt. Dahinter steht das tiefergehende Problem, inwieweit ein Offizier nur – gerade unter dem Vorzeichen der Auslandseinsätze – militärfachlich gleichsam kriegsnah ausgebildet werden muss. Oder inwieweit bei der Ausbildung des Offiziers im Blick auf dessen hohe Verantwortlichkeit in Staat und Gesellschaft eine breite, vor allem historisch-politisch akzentuierte Bildung im Vordergrund zu stehen habe. Der vorliegende Aufsatz stellt pointiert dieses auch innerhalb des Militärs seit 200 Jahren umstrittene Problem dar und zeigt auf, wie die Bundeswehr mit dieser Herausforderung heutzutage umzugehen versucht.

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