NATIONALPARKS

Zwischen Gewalt und Profitdruck

Von ihre Anfängen in Nordamerika bis zu ihrer Expansion nach Afrika: Die Geschichte der Nationalparks ist mit kolonialer Gewalt verbunden – ein Erbe, das bis heute nachwirkt und nach neuen Lösungen verlangt.

Veröffentlicht am 01.04.2025
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1895 befanden sich die Blackfeet in einer Zwickmühle. Schürfer auf der Suche nach schnellem Reichtum bedrohten ihr Reservat, die wirtschaftliche Lage war schwierig und viele fürchteten einen weiteren Hungerwinter. In dieser Situation verkauften sie einen Teil ihres Landes, das sie als das »Rückgrat der Welt« bezeichneten, an die Regierung der Vereinigten Staaten. Laut dem Abkommen sollten sie dort weiterhin sammeln, jagen und fischen dürfen. Doch 1910 erklärte die Regierung das Gebiet zum Glacier-Nationalpark, und die Naturschützer versuchten die Blackfeet auszuschließen. Jahrzehntelange Konflikte waren die Folge.1

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