Außenpolitik nach der Orbán-Ära

Zurück nach Europa: Ungarns schwieriger Neustart

Die Beziehungen zur EU verbessern, auf Abstand zu Putin gehen, mehr Pragmatismus gegenüber den USA: Nach der Abwahl von Viktor Orbán richtet Ungarn seine Außenpolitik neu aus.

Veröffentlicht am 27.07.2026
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Ob nach den Parlamentswahlen in Ungarn tatsächlich eine neue Ära beginnen würde, war Anfang des Jahres noch offen. Doch auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2026 trat Péter Magyar bereits so auf, als bereite er sich auf den Machtwechsel vor. Bei einem Treffen mit Polens Ministerpräsident Donald Tusk stellte der damalige Oppositionsführer Anita Orbán vor, seine designierte Außenministerin. Magyar wusste, dass ihr Nachname im Ausland Fragen aufwerfen würde, und erklärte deshalb: „Der Name ist reiner Zufall.“ Tusk entgegnete trocken: „Keine Sorge, mein Name ist Donald.“

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