Rechtsruck in Europa

Zurück ins 19. Jahrhundert

Nationalistische und rechtspopulistische Parteien sind in vielen Ländern Europas im Aufwind. Sie profitieren von inneren und äußeren Krisen und einer unglaubwürdig gewordenen Idee der Europäischen Union. Einer komplexen Welt und ihren Problemen stellen sie ein Idyll der Vergangenheit entgegen.

Veröffentlicht am 08.08.2016
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Die europäische Integration zeigt ernsthafte Auflösungserscheinungen. Die Regierungen Polens und Ungarns stellen die Grundideen der Europäischen Union offen infrage. In der Flüchtlingskrise zeigen sich strukturelle Fehler der europäischen Konstruktion und verhindern eine solidarische Aufteilung der Flüchtenden. In Südeuropa ringen die Gesellschaften mit den sozialen und ökonomischen Folgen der Wirtschafts-, Banken- und Finanzkrisen. Tausende junge Menschen verabschieden sich aus ihren Ländern und oft auch von einer positiven Vision europäischer Integration. An die Stelle eines sozialen und empathischen Europas trat in ihren Augen die Dominanz eines kalten und bürokratischen Hegemons unter Führung Deutschlands, das lieber kalt sanieren ließ, anstatt warmherzig zu helfen. In Großbritannien stimmt die Bevölkerung sogar über den Austritt aus der Europäischen Union ab. Dies sind vor allem interne Faktoren.

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