Vogelsterben

Wer singt da nicht mehr?

Das Vogelsterben nimmt alarmierende Ausmaße an. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft und den Klimawandel werden immer mehr Arten als gefährdet eingestuft – zwölf Prozent aller Vogelarten weltweit stehen aktuell auf der Roten Liste. Das massive Artensterben bleibt nicht ohne Konsequenzen – sollten sich die Populationen nicht wieder erholen, könnte das dramatische Auswirkungen auf unsere Ökosysteme haben.

von
Stefanie Malleier
Stefanie Malleier
Veröffentlicht am 10.05.2026
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Der Kiebitz ist Vogel des Jahres 2024. 120.000 Menschen hatten sich an der Wahl der Naturschutz­organisation Nabu beteiligt und den Watvogel mit der lustigen Frisur zum Sieger gekürt. Der Kiebitz ist also beliebt – und selten. In den letzten 40 Jahren ist seine Population um 93 Prozent zurückgegangen.1 Deshalb wird er auf der Roten Liste der vorwiegend in Deutschland brütenden Arten als stark gefährdet eingestuft.2 Damit ist er nicht allein. Knapp jeder zweite einheimische Brutvogel gilt heute als bedroht. Weltweit stehen rund 1.400 auf der Roten Liste der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN). Was viele nicht wissen: Es gibt gerade einmal 11.000 bekannte Vogelarten auf der Welt.3

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