Trendumkehr
3,7 Millionen Menschen verließen nach der Wiedervereinigung Ostdeutschland in Richtung Westen. Zwar zogen im gleichen Zeitraum auch Menschen in die neuen Bundesländer, allerdings sehr viel weniger, sodass der Osten von 1991 bis 2017 unterm Strich rund 1,2 Millionen Menschen verlor. Für die verlassenen Bundesländer ergaben sich daraus verschiedene Probleme: Die Bevölkerung alterte, da vor allem junge Menschen abwanderten. In vielen Regionen wurde die Infrastruktur ausgedünnt: Schulen, Krankenhäuser, Kultureinrichtungen und Sportvereine mussten schließen und es fehlte an Steuereinnahmen. Doch vor ein paar Jahren hat sich der Trend umgekehrt: Von 2017 bis 2022 zogen etwas mehr Menschen von West nach Ost als umgekehrt. So gewannen die ostdeutschen Bundesländer durch die Binnenwanderung im Jahr 2020 rund 6.100 und im darauffolgenden Jahr circa 5.600 Bewohner hinzu.1
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