Nicht nur Menschen haben innere Uhren, auch Fische haben feste individuelle Aktivitätsmuster. Eine groß angelegte Analyse von Bewegungsdaten von Fischen aus der freien Wildbahn belegt: Bei vielen Fischarten gibt es klare „Früh-“ und „Spätaufsteher“. Dazu werteten Forschende die Daten von 34 Salz- und Süßwasserarten aus. Bei 17 Arten fanden sie Unterschiede darin, wann einzelne Tiere ihre tägliche Aktivität beginnen und beenden. So wurden manche Forellen bereits Stunden vor Sonnenaufgang aktiv, andere erst deutlich später. Rote Zackenbarsche folgten besonders strengen Tagesroutinen und bei Zandern wurde festgestellt, dass junge, kleinere Tiere später „Schlafen gingen“ als ihre älteren, größeren Artgenossen. Ob Fische im menschlichen Sinne schlafen, ist immer noch umstritten. Die Forschenden konnten jedoch klar zwischen Ruhephasen und Phasen erhöhter Schwimmaktivität unterscheiden. Entscheidend war dabei nicht, ob eine Art tag- oder nachtaktiv ist, sondern dass sich Individuen innerhalb einer Art deutlich voneinander unterscheiden.
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