Schlaglichter der Geschichte des Deutschen Presserates
Die heutige Kernaufgabe des Presserats ist die Prüfung von Beschwerden. Seit 2009 sind es durchschnittlich knapp 2.000 pro Jahr.1 Jeder Bürger, der Verstöße gegen den Pressekodex feststellt, kann schriftlich oder online Beschwerde einreichen. Sie können Print- und Onlinemedien betreffen, seien es Tages- oder Wochenzeitungen, Boulevardmedien, Presseagenturen oder Zeitschriften – selbst der Playboy hat schon mal eine Rüge bekommen. Tagesschau.de, Deutschlandfunk, oder RTL beispielsweise aber nicht, weil für deren Verfehlungen die Landesmedienanstalten und Rundfunkräte zuständig sind.
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