Iran

Proteste in Iran verschärfen sich

Nach dem Tod der 22-Jährigen Kurdin Jina Mahsa Amini am 16. September in Teheran, gehen die Menschen landesweit auf die Straße. Amini starb infolge von schwerer Gewalt durch die sogenannte Sittenpolizei.

Veröffentlicht am 26.09.2022
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Wohl weil sie ihr Kopftuch zu locker trug, wurde sie festgenommen und nach Augenzeugenberichten von den Polizisten auf den Kopf geschlagen. Auf der Polizeiwache fiel sie in ein Koma und starb drei Tage später in einem Krankenhaus in Teheran. Die Proteste finden vor allem in den von der kurdischen Minderheit geprägten Städten im Nordwesten des Landes statt. Die kurdische Bevölkerung in Iran leidet seit jeher besonders unter der Repression des Staates. Verhaftungen, Folter und Hinrichtungen aufgrund der kurdischen Herkunft sind keine Seltenheit. Gestern bombardierten die iranischen Revolutionsgarden außerdem kurdische Stellungen im Irak. Das Regime geht im Land mit äußerster Härte gegen die Proteste vor. Bisher sollen mindestens 41 Menschen umgekommen sein.

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