Myanmar

Mit oder ohne russische Waffen mit oder gegen China

Seit dem Militärputsch 2021 versinkt Myanmar im Bürgerkrieg. Externe Mächte verfolgen ihre eigenen Interessen und pokern, wer siegreich aus dem Konflikt hervorgeht.

Veröffentlicht am 01.03.2025
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Mehr als dreieinhalb Jahre sind vergangen, seit sich die Fitnesstrainerin Khing Hnin Wai vor der gesperrten zwanzigspurigen Straße, die zum Parlament in Myanmars Hauptstadt Naypyidaw führt, bei ihrem Powerdance filmte. Aufgrund des abgeschalteten Internets hatte sie nicht mitbekommen, dass im Land gerade wieder einmal das Militär putschte. Diesmal ging es gegen die von Aung San Suu Kyi geführte demokratisch gewählte Regierung. Wai tanzte dabei zu den rhythmischen Klängen des indonesischen Elektropopsongs Ampun bang jago. In fast schon prophetischer Voraussicht heißt es in dem Lied: „Sie kommen einer nach dem anderen und kämpfen um den Thron.“ Lange bekam Wai die gepanzerten Fahrzeuge in ihrem Rücken nicht mit, die mitverantwortlich dafür sind, dass das Land heute tiefer denn je in einem erbitterten Bürgerkrieg steckt, in dem zahlreiche Regionalmächte ihre Interessen verfolgen.

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