Konsumkritik und Popkultur

Mit Adorno bei Krispy Kreme

Adorno und Horkheimer sind tot. Ihre Gesellschaftskritik ist durch eine Konsumentenperspektive ersetzt worden. Es ist an der Zeit, die Produzenten in den Blick zu nehmen.

Veröffentlicht am 11.04.2019
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Am 26. September 2018 eröffnete im Dubliner Blanchardstown-Shoppingcenter die erste Irlandfiliale der amerikanischen Donut-Kette »Krispy Kreme«. Schon als morgens um sieben die Türen geöffnet wurden, standen die ersten etwa dreihundert Personen Schlange. Auch in den darauffolgenden Tagen ließ der Andrang nicht nach. Kunden, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene, warteten Stunden, bevor sie vor dem Verkaufstresen standen oder im »Drive-through« ihre Bestellung aufgeben konnten. Als sie endlich an der Reihe waren, gab es für so manche Konsumenten kein Halten mehr. Ramona, die dem Irlandkorrespondenten des Guardian lieber nicht ihren Nachnamen nennen wollte, trug zwei Kartons mit Donuts aus dem Laden: »It’s my fourth time«, sagte sie, und fügte erklärend hinzu, »[t]hey’re too sweet. I can’t stop.«1

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