Rechtsextremismus

Jeder Fall einer zu viel

Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Menschen in deutschen Sicherheitsbehörden sind rechtsextremistische Verdachtsfälle eine Ausnahme. Und doch ist jeder Fall einer zu viel.

Veröffentlicht am 13.05.2022
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Heute veröffentlichte das Bundesinnenministerium einen Lagebericht zum Thema „Rechtsextremisten, ‚Reichsbürger‘ und ‚Selbstverwalter‘ in den Sicherheitsbehörden“.

Untersucht wurden sowohl die Landes- als auch die Bundessicherheitsbehörden, etwa das Bundesamt für Verfassungsschutz, die Bundeswehr oder die Landespolizeien. Laut des Berichts sind vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2021 insgesamt 327 Fälle nachrichtendienstlich weiterverfolgt worden. In diesen Fällen wurden Anhaltspunkte dafür festgestellt, dass die betroffenen Personen gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik eingestellt waren.

Die häufigsten Vorfälle waren Mitgliedschaften in Chatgruppen, in denen teilweise verfassungsfeindliche Inhalte geteilt wurden sowie die Mitgliedschaft in oder Kontakte zu verfassungsschutzrelevanten Organisationen. Die meisten Fälle wurden in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hessen registriert.1

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