Angriffe in Krisenregionen

Hunderte humanitäre Helfer im Einsatz getötet

Weltweit kommen immer mehr humanitäre Helfer in Krisengebieten ums Leben. Einsätze im Gazastreifen und im Sudan sind besonders gefährlich.

Veröffentlicht am 14.09.2026
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Sie verteilen Lebensmittel, leisten medizinische Hilfe und riskieren dabei ihr eigenes Leben: Im vergangenen Jahr sind weltweit 350 Mitarbeitende humanitärer Hilfsorganisationen bei Einsätzen in Krisengebieten ums Leben gekommen. Dies geht aus Zahlen der Datenbank Aid Worker Security Database hervor. Es ist die zweithöchste Zahl seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1997. Den Höchststand verzeichnete die Datenbank im Jahr 2024 mit 387 Todesopfern. Besonders gefährlich waren demnach Einsätze im Gazastreifen. Dort verloren infolge des Terrorangriffs der islamistischen Hamas und der israelischen Reaktion 186 Helfer ihr Leben. Im Sudan, wo seit April 2023 ein blutiger Bürgerkrieg tobt, kamen 71 Menschen bei humanitären Einsätzen um. Mehr als 99 Prozent der getöteten Helfer waren den Angaben zufolge lokale Einsatzkräfte. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres kamen nach bisher unbestätigten Angaben der Aid Worker Security Database 86 Menschen bei Hilfseinsätzen ums Leben.

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