Klimawissenschaft

Geforscht wird im Norden, gestorben im Süden

Veröffentlicht am 06.12.2025
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Die Klimakrise fordert bereits heute Hunderttausende Menschenleben pro Jahr, macht krank und verursacht hohe wirtschaftliche Schäden – etwa durch Hitze, Infektionen und Extremwetter. So weit, so gut erforscht. Doch ein internationales Team um den Klima-­Gesundheitsexperten Colin J. Carlson von der Yale University stieß bei einer systematischen Literaturauswertung auf eine überraschende Schieflage. Die Forschenden sichteten die Kurzzusammenfassungen von fast 3.700 Arbeiten und prüften über 550 im Detail – am Ende erfüllten zwar nur zwanzig die Kriterien, klar aufzuzeigen, wie stark der menschengemachte Klimawandel zu konkreten Gesundheitsschäden beiträgt. Die Forschung stammt jedoch fast ausschließlich aus reichen Ländern. Aus den am stärksten betroffenen Regionen kamen dagegen nur wenige Veröffentlichungen.

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