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Welthandel

Die Straße von Hormus

Die Straße von Hormus zwischen dem Iran und Oman ist einer der wichtigsten Energieengpässe der Welt. Vor allem Rohöl und Ölprodukte, aber auch Flüssiggas werden durch die Meerenge verschifft. Die Zahlen verdeutlichen, wie stark der Welthandel von dieser Wasserstraße abhängig ist.

von
Tim Ehlers
Tim Ehlers
Veröffentlicht am 23.06.2025
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Die Meerenge kann nur durch die Hoheitsgewässer des Irans und des Omans passiert werden. Das UN-Seerechtsübereinkommen von 1982 regelt Transitdurchfahrten durch solche Meerengen. Schiffe dürfen demnach fremde Hoheitsgewässer durchqueren.

Der Iran hat das Abkommen zwar unterzeichnet, aber nicht ratifiziert (genauso wie die Vereinigten Arabischen Emirate). Allerdings sprechen zwei Dinge dafür, dass der Iran die Durchfahrt dennoch gewähren muss:

1. beansprucht der Iran die Zwölf-Meilen-Zone vor der eigenen Küste, die erst durch das UN-Seerechtsübereinkommen definiert wurde. Damit erkennt er das Abkommen indirekt an.

2. gibt es das sogenannte Völkergewohnheitsrecht, das für alle Staaten gilt. Es ist ein ungeschriebenes, aber allgemein anerkanntes Prinzip des Völkerrechts.

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