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Gleichstellung

Deutschland bringt Frauen nicht in Führung

In Deutschland sind fast die Hälfte der Erwerbstätigen weiblich, jedoch nur knapp ein Drittel der Führungskräfte. Teilzeitarbeit und fehlende Kinderbetreuung erschweren Frauen den beruflichen Aufstieg. Die Frauenquote erreicht bislang nur einen Teil der Chefetagen.

Veröffentlicht am 05.11.2026
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Fast die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland sind Frauen – rund 47 Prozent, mehr als im EU-Schnitt. Doch nur knapp ein Drittel der Führungskräfte ist weiblich: Nach Eurostat-Daten liegt der Anteil 2025 bei etwa 31 Prozent, deutlich unter dem EU-Durchschnitt von mehr als 35 Prozent.

Ein Grund dafür ist die Teilzeitarbeit. Rund die Hälfte der berufstätigen Frauen arbeitet in Teilzeit, bei Männern sind es nur etwa jeder Achte. Besonders groß ist der Unterschied bei Eltern kleiner Kinder: Fast drei Viertel der Mütter arbeiten in Teilzeit, aber nur weniger als jeder zehnte Vater. Das erschwert den Aufstieg, denn Führungspositionen erfordern oft lange Arbeitszeiten. Fehlende Kitaplätze und steuerliche Nachteile für Zweitverdienende verschärfen das Problem.

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