Geschichte der Wahlen

Demokratie wider Willen

Die Bürger haben sich ihr Recht auf politische Wahlen selbst erkämpft. Stimmt das? Ganz im Gegenteil. Egal ob in den USA oder in Deutschland: Um 1800 interessierten sie sich kaum für Politik. Historisch gesehen sind Wahlen in aller Regel nicht von den Bürgern geschaffen worden, sondern von den Regierenden.

Veröffentlicht am 04.05.2018
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Die Wahlgeschichte um 1800 beginnt mit dem Desinteresse und mit der Übellaunigkeit der Bürger. Am Wahltag suchten die wahlberechtigten Bürger das Weite. Kaum die Hälfte tauchte zur Stimmabgabe auf. Ein Berliner berichtete von der »Trostlosigkeit des ganzen Actus«, und mit »derselben, schrecklichen Ruhe geht man nach Hause, um an die ganze Geschichte nicht mehr zu denken, froh, dass sie nur alle drei Jahre wiederkehrt«[1].

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