Wahlen im Kongo

Ausbeutung, Krieg und ein wenig Demokratie

Die Demokratische Republik Kongo wählt am 30. Dezember einen Nachfolger für Joseph Kabila, dessen Familie seit 21 Jahren an der Macht ist. Brennende Wahlmaschinen und gefälschte Wahlregister sind dabei nur die kleineren Probleme in einem Land, das seit Jahrzehnten unter Ausplünderung und Krieg leidet.

Veröffentlicht am 21.12.2018
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Die Wahl hätte eigentlich schon 2016 stattfinden sollen - in dem Jahr endete die zweite Amtszeit von Joseph Kabila. Allerdings verschleppte dieser die Abstimmung immer wieder. [Edit: Zuletzt wurde die für den 23. Dezember festgesetzte Wahl um eine Woche verschoben.] Nun musste er dem Druck der Opposition und der protestierenden Bevölkerung nachgeben. Kabila kündigte aber bereits an, politisch nicht kürzer treten zu wollen. Sein Wunschkandidat, der ehemalige Innenminister Ramazani Shadary, gilt als schwach genug, um Kabilas mögliche Rückkehr ins Präsidentenamt nach Ablauf der fünfjährigen Sperrzeit nicht zu gefährden.

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