Menschheitsgeschichte

Am Anfang war das Fest

Lange war unser Bild vom Menschen in der Steinzeit ein eher einfaches. Komplexere soziale Organisation wurde kaum angenommen. Bis ein deutsch-türkisches Forscherteam begann, den »Göbekli Tepe« in der Türkei auszugraben. Die Fundstätte hat unser Bild jungsteinzeitlicher Jäger-und-Sammler-Gemeinschaften revolutioniert.

Veröffentlicht am 29.05.2018
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Jäger jagen. Sammler sammeln. Bauern bauen: Pflanzen an – und Dörfer auf. Soweit die gängige Vorstellung davon, wie unsere steinzeitlichen Vorfahren sesshaft wurden und so unseren heutigen Lebensstil begründeten. Aus umherziehenden Jägern und Sammlern wurden Ackerbauern und Viehzüchter, die dauerhafte Siedlungen errichteten. Vorratshaltung, Spezialisierung und Arbeitsteilung folgten. Die Gemeinschaften wuchsen, Dörfer wurden größer. Und wo mehr und mehr Menschen miteinander auskommen müssen, bedurfte es schließlich sozialer Mechanismen, das Zusammenleben zu organisieren: Vorschriften und Regeln, Rechte und Pflichten. Mit der Religion war ein solches Ventil gefunden. Ein Ereignis folgte dem nächsten, eine Entwicklung zog die andere nach sich – dachten wir jedenfalls lange Zeit.

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